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Sommerboogie!: Der frühe Vogel fängt den Wurm!

01.08.2015 | BERICHT, NEWS

Early Birds im Morgengrauen, viel heisse Luft und Punktlandungen auf einem geschrumpften Flugzeugträger

Atmosphärisch dicht: Tandemsprung in den Sonnenuntergang. Genauso reizvoll für unsere Gäste waren die „Early-Birds“, Passagier-Jumps beim ersten frühmorgendlichen Büchsenlicht. Foto: Marcel Leicher

Ob Kletterhalle, Kartbahn oder Paintball-Parcours. Mag zwar alles sehr schön und interessant sein war aber kein vollwertiger Ersatz, sondern allenfalls eine aus der Not heraus geborene Beschäftigungstherapie. Die erste Halbzeit unserer traditionellen, vom 24. Juli bis 2. August angesetzten Sprungwoche hatte uns durchwachsenes Wetter beschert, doch zum finalen Abschluss geht’s in die Vollen. Die (Wetter-)Frösche haben Wort gehalten und lassen nach Sturmtief Zeljko und Tief Andreas den Sommer pünktlich zum Wochenende zurückkehren.

Darüber freuen sich auch unsere vielen Gäste von auswärts, die in Erwartung von Fund, Action und Kurzweil aus allen Teilen Deutschlands zum „Sommer-Boogie“ angereist sind. Auf und über unserer „Dropzone“ in Breitscheid herrscht Hochbetrieb. Die bunten Farbtupfer am Westerwälder Himmel sind kaum zu zählen.

Begehrt sind und waren allem die Jumps aus den Körben von Heissluftballons sowie die „Sunrise“-Sprünge, „Early Birds“ genannt. Bei letzteren gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Sie beginnen mit dem Start im Morgengrauen, wenn die Welt noch dunkel, grau und düster ausschaut. Aber dann geht die Sonne zweimal auf. Oben in 4500 Meter Höhe wartet sie längst. Und sie kommt, nachdem man/frau wieder Boden unter den Füssen hat, zaghaft, aber mit zunehmendem Glanz am östlichen Horizont hervorgekrochen. Hat was, vor allem Atmosphäre. Das ist vor allem auch für unsere Tandempassagiere ein unvergleichliches Erlebnis, Was in gleichem Masse auch für die Sunset-Exkursionen gilt, wenn die untergehende Sonne das Geschehen malerisch beleuchtet.

Und dann ist da noch der Ehrgeiz, einmal auf einem Flugzeugträger zu landen. Was jetzt (natürlich) einer Erklärung bedarf. Die Chance, auf dem Deck der „Nimitz“ nieder zu gehen, wartet auch nicht alle Tage. Der „Pott“ dümpelt, allerdings als massstabsgerechtes Model kleingeschrumpft, in einem auf der Landewese platzierten Swimmingpool. Aufgabe ist es nun, das Schiff bei der Landung zu berühren, ohne die fragile Konstruktion zu beschädigen. Eine ziemlich feuchte Angelegenheit, die viel Spasspotential birgt. Sie markiert am heutigen Samstag (1. August) die stilvoll-angemessene Überleitung zum traditionellen Sommerfest von Springwerk und Skydive Westerwald.

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